MTV Stederdorf II - SG STV/MTV Salzgitter III 1:3 (22:25/25:23/24:26/25:18). Das war zweifellos das beste und intensivste Spiel, dass unsere Zweite in dieser Saison bisher gemacht hat. Eine klasse Partie, die weit mehr als Bezirksklassenniveau aufwies. Dabei hatte unser Weißes Balett eigentlich nur in einer, allerdings einer entscheidenden, Komponente des Spiels deutlich weniger drauf als die junge Truppe aus Salzgitter: und zwar in der Annahme. Trotz der Niederlage war es eine Freude gegen diese Jugendmannschaft (U18- und U20-Spieler) anzutreten, die eindeutig zu Recht auf Tabellenlatz eins steht. In der Annahme und Feldverteidigung haben die Jungs schon enorm viel drauf, und mit ihren platzierten, druckvollen Angaben zogen sie uns komplett den Zahn.
So war es jedenfalls im für den Spielverlauf entscheidenden dritten Satz, als unsere Oldie-Truppe schon mit 12:6 vorn lag und das Ding eigentlich nur noch hätte durchspielen müssen. Und dann diese sch... Annahmen (wenn wir überhaupt an den Ball kamen). Zuvor hatte unser Team im zweiten Satz reichlich von technischen Fehlern auf Seiten der Salzgittraner profitiert, die bei so jungen Spielern schon mal vorkommen können. Der Schiri nahm konsequent die etwas lang gehaltenen Zuspiele des Pritschers aus dem Spiel und brachte damit zwar weniger die Mannschaft, aber dafür umso mehr den gegnerischen Trainer aus dem Konzept. Der schrammte ziemlich knapp an Rot vorbei. Außerdem griff in dieser Phase des Spiels unser Block ganz gut zu. Das sind die Salzgitter-Jungs offenbar nicht gewohnt, und bei langen Ballwechseln machten sie am Schuss meist den entscheidenden Fehler.
Im vierten Satz war dann allerdings nicht viel machbar für unsere wackere Ü40. Da gingen gleich die ersten Bälle in die Wicken, und die Kraft sowie die Konzentration zu einer Aufholjagd war nicht mehr da. Macht nix: War, wie gesagt, ein klasse Spiel.
MTV Stederdorf II - Arminia Vöhrum II 3:0 (25:16/25:22/25:20) Die "Revanche" für das alles andere als ruhmvolle 3:2 vor einer Woche im Hinspiel ist locker gelungen. Und eigentlich war während des Spiels nur eine Frage wichtig: "Halten die müden Körper unseres Weißen Baletts überhaupt durch oder kippen sie um?" Sie hielten durch (bis auf Achims). Getrieben von dem Wunsch, dass es möglichst schnell gehen möge, überwand unser Team mehrere Phasen vollkommener Bewegungslosigkeit und besann sich rechtzeitig darauf, dass es gegen Vöhrum II nicht unbedingt krachen muss, sondern ein solides, fehlerfreies Übers-Netz-Schaufeln mitunter schon reicht. 3:0, Häkchen drunter, den geschundenen Körper pflegen (lassen). Das nächste Spiel ist erst am 5. Februar. Ein Glück!
Für die Weißen Adler diesmal am Start: "Gnadenlose Angaben" Bernd, "Dritter Frühling und sauberstes Zuspiel aller Zeiten, wenn der Ball mal hoch genug aus der Annahme kommt" Carsten, "Wiesel in der Abwehr und Drecksack über Außen" Chris, "Hauptsache dolle" Eugen, "Wo ich hinkloppe, wachsen Brandblasen" Ulf, "Schleimbeutel in der Schulter werden total überbewertet" Frank und "Links vorbei ist immer gut" Achim.