2. Herren
MTV Stederdorf II - SG Goslar/Astfeld 0:3 (20:25/19:25/23:25).
Chris meint, über dieses Spiel sollte es am besten nur so viel zum Lesen geben: "Hingefahren, alles Mist, verloren, nach Hause gefahren". Irgendwie hat Chris recht......
Trotzdem ein paar Worte: Es fing damit an, dass wir erstmal an der falschen Halle standen (in Goslar statt in Astfeld), es dann Verwirrung um die Spielreihenfolge gab und wir schließlich ohne echtes Einspielen loslegten. Anschließend machten uns drei Faktoren zu schaffen. 1. die sardinenbüchsengroße Halle, zu der unsere Zuspieler überhaupt keine Einstellung fanden (ein echter Heimvorteil für Astfeld), 2. die unterirdischgrottenmiese Annahmeleistung, 3. scharfe Angaben der Gegner. Da half es auch nicht, dass mit Chris, Stefan und Till drei im Normalfall starke Annahmespieler dabei waren. Auch Wechsel in der Grundaufstellung und verschiedene, teilweise verzweifelt-abenteuerliche Annahmeriegel brachten nicht den gewünschten Erfolg, sondern so tolle Erlebnisse wie die grandiose Vergurkung eines 17:9-Vorsprungs zu einem 19:25-Endstand im zweiten Satz.
MTV Stederdorf II - SG Salzgitter III 0:3 (24:26/13:25/13:25).
Und wieder einmal ist es unserer Zweiten gelungen, sechs Spieler aus Feld zu kriegen. Dass unter diesen sechs kein echter Zuspieler war, machte die Sache allerdings ein bisschen kompliziert. Mit dem Ballumlenkergespann Stefan (eigentlich Außen oder Libero) und Achim (eigentlich alles andere, nur nicht Zuspieler) krankte es doch ein wenig am Aufbauspiel - wenn es denn überhaupt dazu kam. Die Jungs aus Salzgitter machten nämlich mit ihren bärenstarken Aufschlägen meistens schon so viel Druck, dass unsere Ballannahme steinalt aussah.
MTV Stederdorf II - USC Braunschweig V 3:0 (25:9/25:16/25:20).
....und wieder einmal ist es der Zweiten gelungen, sechs (halbwegs) einsatzfähige Recken zusammenzukriegen. Das ist schonmal der erste Erfolg, denn bis Freitagnachmittag hing die Sache noch am berühmten seidenen Faden. Als Akteur Nummer sechs sprang kurzfristig Thomas ein, der seine Sache als Zuspieler dann klasse machte.
In Braunschweig traf unsere Zweite auf eine Mannschaft mit insgesamt elf Spielern, deren Gesamtgewicht das unserer sieben Anwesenden (wir rechnen mal unseren beinmuskelverletzten Ulf mit) vermutlich um Längen unterschreitet. Und im Schnitt sind wir vermutlich dreimal so alt wie die USC-Jungs, die demnächst gemeinsam als U16 bei den Landesmeisterschaften an den Start gehen. Hinzu kommt, dass die bis zu viermal in der Woche trainieren. Viermal trainieren wir ja auch. Im Jahr......
MTV Stederdorf II - MTV Seesen 3:1 (25:18/13:25/25:16/25:11).
Magische Momente in der Luhberghalle: Unsere Zweite hat ein bereits mit 3:2 gewonnenes Spiel noch in ein 3:1 verwandelt, ein echtes Luxusprobleme per Zauberhand (und Hinkebein) gelöst, mit gefühlt drei Liberos gleichzeitig gespielt und am Schluss (nach Aufforderung der Trainerin) auch noch sämtliche Ärsche bewegt und den Sack souverän zugemacht.
Aber von vorn: Der Staffelleiter hatte die bereits im vergangenen Jahr mit 3:2 gewonnene Partie gegen Seesen neu angesetzt. Damals hatte anscheinend das Schiedsgericht aus Mörse/Sülfeld den Seesenern beim Seitenwechsel im Tie-Break eine falsche Aufstellung genannt. Davon hatte zwar unsererseits keiner wirklich etwas mitgekriegt, aber solch ein Schirifehler zieht halt eine Neuansetzung nach sich (wenn man nachhaltig genug drauf drängt). Also durfte das Schiedgericht nochmal einen netten Tag bei uns verbringen, Seesen trat erneut an - und kassierte eine höhere Niederlage als bei der Erstauflage der Partie. Ziemlich abgefahrene Sache: So etwas haben selbst die Altgedienten unter uns bisher noch nicht erlebt.
MTV Stederdorf II - SG STV/MTV Salzgitter III 1:3 (22:25/25:23/24:26/25:18). Das war zweifellos das beste und intensivste Spiel, dass unsere Zweite in dieser Saison bisher gemacht hat. Eine klasse Partie, die weit mehr als Bezirksklassenniveau aufwies. Dabei hatte unser Weißes Balett eigentlich nur in einer, allerdings einer entscheidenden, Komponente des Spiels deutlich weniger drauf als die junge Truppe aus Salzgitter: und zwar in der Annahme. Trotz der Niederlage war es eine Freude gegen diese Jugendmannschaft (U18- und U20-Spieler) anzutreten, die eindeutig zu Recht auf Tabellenlatz eins steht. In der Annahme und Feldverteidigung haben die Jungs schon enorm viel drauf, und mit ihren platzierten, druckvollen Angaben zogen sie uns komplett den Zahn.
MTV Stederdorf II -Arminia Vöhrum II 3:2 (22:25/25:14/25:15/21:25/15:8)
Neues Jahr, neuer Mitspieler! Die 2. Herren freut sich über das Comeback eines Altgedienten, der vor knapp zwei Jahren seine letzten Punktspiele für die legendäre Mungo-Truppe gemacht und danach die Volleyballschuhe beiseite gelegt hatte - auch, weil der Rücken nicht mehr mitmachte. Jetzt ist Carstens Rücken wieder fit, und er pritscht und baggert nach wie vor so bilderbuchmäßig, dass jeder Ball ein Schleifchen verdient hätte. Und außerdem ist es eben ein besonderer Anreiz, das Comeback ausgerechnet gegen seinen eigenen Sohn machen zu können. Im Hause Imm ist volleyballmäßig (noch) Papa vorn.
MTV Stederdorf II - SV Olympia Braunschweig III 3:2 (25:21/16:25/23:25/25:16/15:12).
Wir müssen an dieser Stelle mal mit der Wahrheit rausrücken: Unsere Zweite liebt die Musik und trifft sich einmal pro Woche, um ausschließlich gemeinsam zu singen. Die Folgen dieses ungewöhnlichen Trainings sind erstens trockene Kehlen und zweitens entnervte Gegner. Ein Olympia-Spieler fasste es nach Spielschluss kurz und treffend zusammen: Er werde unseren Gesang so schnell nicht aus den Ohren kriegen und nachts davon träumen. Ja, wenn das so ist, dann gleich nochmal: "Borommpommpomm-bodommbodommpommpodommpodommm-borommpommpomm.......".
MTV Seesen - MTV Stederdorf II 3:1 (25:18, 25:20, 20:25, 25:16)
Schon die Planung des Spieltage gestaltete sich mehr als schwierig. Standen noch am Mittwoch 7 Spieler zur Verfügung, so waren es am Freitag Abend (da schon nach vielen Umbesetzung und Telefonaten) plötzlich nur noch 4.
Sicherlich lagen viele wichtige Gründe davor vor, dem Spiel fern zu bleiben. Aber bei den Übriggebliebenen machte natürlich schnell der Verdacht die Runde, dass für einige Mitstreiter einfach die "Reise" nach Seesen den Ausschlag gegeben hat. Erst um 11 Uhr morgens stand fest, dass wir überhaubt zum Spiel antreten konnten.
Also,gleich mal eines vorweg: Wir tragen weiße Trikots, und wer uns in diesen Trikots spielen sieht, der weiß, wofür der Ausdruck "Weißes Balett" erfunden wurde. Durchschnittlich 95 Kilo grazile Körpermasse (Till, der Jungspund, zieht den Schnitt gewaltig nach unten) wollen erstmal so geschmeidig bewegt sein.......
Und nun zum 4:0-Punkte-Spieltag, der uns Platz zwei eingetragen hat:
MTV Stederdorf II - SG Mörse/Sülfeld 3:0 (25:0/25:0/25:0) Was uns in den vergangenen Jahren mehrfach auf ähnliche Weise passiert ist, passiert auch mal einem Gegner. Die SG Mörse/Sülfeld II konnte nicht antreten. Und wir alten Männer brauchten keine zwei Spiele über uns ergehen zu lassen, sondern konnten uns ganz auf die Partie mit dem MTV Seesen konzentrieren.
Die MTV-Zweite hat in Braunschweig ein fast schon verlorenes Spiel noch gedreht.
MTV Stederdorf II - SV Olympia Braunschweig III 3.2 (26:28/14:25/25:23/25:23/15:13)
Eigentlich war Mitte des dritten Satzes der Dropps schon gelutscht. Olympia führte mit 2:0 Sätzen, 7:3, 9:5, 10:6 Punkten und zeigte eine für die Bezirksklasse wirklich klasse Leistung: sehr konstant, gut in der Annahme und mit prima Angriffen von der Vier. Es deutete nichts darauf hin, dass unsere Zweite das Ding noch würde drehen können. Zuvor hatte das Team um Zuspieler Till Vollhardt nämlich nur im ersten Satz gut mitgehalten, den Durchgang aber durch ein paar fahrlässige Aktionen am Schluss noch vergurkt. Im zweiten Satz hatte es dann nur noch auf die Mütze gegeben. Nix lief mehr. Doch dann, beim Stand von 10:6 für Olympia im dritten Satz entdeckte unsere Zweite offenbar die perverse Lust an langen Volleyballnachmittagen, nervenzerfetzenden Fünfsatzspielen und geschundenen Körpern wieder. Zwei gute Aufgabenserien, eine davon von Thomas, brachten die Mannschaft wieder ins Spiel zurück. Und als dann auch noch Wiland plötzlich in der Halle auftauchte und das Coaching übernahm, bekam unsere Truppe Oberwasser. Das drehen wir noch!

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