4. Damen

Heimspieltag der 4.Damen – ein voller Erfolg

Aufgrund der letzten drei verlorenen Spiele gingen wir leider weniger optimistisch in das Heimspiel. Carsten und auch Bernd hatten uns die letzten vier Wochen sehr mit anstrengenden Kraft- und Technikübungen trainiert. Doch siehe da, das Training hat sich ausgezahlt. Als erstes traten wir gegen die zweite Damen der VSG Vallstedt/Vechelde an. Der erste Satz verlief sehr spannend. Bei ständigem Punktewechsel konnte sich keine Mannschaft deutlich abheben. Doch bei einem Stand von 18:19 machte Annette eine super Angabenserie und schaffte es, uns auf den Stand von 24:19 zu bringen. Letztendlich gewannen wir, sehr kämpferisch, den ersten Satz. Der zweite Satz fing vielversprechend an. Camila brachte uns, dank ihrer super Aufschläge, mit 9:0 in Führung (Well done, Camila!). Doch leider verließ uns im Laufe des Satzes unser Kampfgeist, den wir im ersten Satz zeigten. Wir brachen stark ein und verloren den Satz schließlich mit drei Punkten Differenz. Im dritten Satz ging es uns ähnlich. Leider, wie so oft, hatten wir überhaupt keinen Kampfgeist mehr und holten nur 17 Punkte. „Das kann doch nicht sein. Ihr habt wirklich Chancen auf einen Sieg. Ihr müsst kämpfen bis zum Schluss. Ich will 5 Sätze mit einem positiven Ende sehen.“, motivierte uns Carsten zu Beginn des vierten Satzes. Gesagt, getan. Unter anderem sicherten uns super Aufschläge von Laura und Annette und klasse Angriffe über die Mitte durch Jenny G. den Satz. Der entscheidende 5. Satz sorgte im Voraus für große Aufregung. Auch dieser zeigte sich, wie der erste Satz, sehr ausgeglichen. Bernd und Carsten, die Auswechselspieler und die Zuschauer feuerten uns mit Elan an, sodass wir bis zum Schluss gekämpft haben. Es hat sich gelohnt. Trotz eines Zwischentiefs schafften wir es zu siegen. Zum ersten Mal in der Saison konnten wir unser langersehntes Lied „so sehen Sieger aus“ singen.

TSV Thiede I – VSG Stederdorf / Wipshausen IV 3:0

Aufgrund vieler Absagen konnte das Team leider nur mit sieben Spielerinnen anreisen.

Für einige Spielerinnen sind es die ersten Erfahrungen im Punktspielbetrieb nach nur wenigen Wochen Training.

In der Annahme und bei den Laufwegen zeigen sich hier die größten Unsicherheiten.

Alles in allem hat der TSV viel weniger Fehler gemacht und so verdient gewonnen.

Carsten

Relegation klar gewonnen!

VSG Sted/Wipsh. - TSV Thiede 3:0 (25:21, 25:17, 25:11)
Die Mädels waren auf den Punkt topfit! Vielleicht lag es daran, dass Wiland sich im ersten Spiel zwischen Wolfsburg und Thiede als Schiedsrichter zu Verfügung stellte und so kein zusätzlicher Stress im Vorfeld aufkam. Wiland machte seine Sache übrigens sehr gut.
So konnten wir das Spiel unseres späteren Gegners gut studieren und den einen oder anderen Hinweis mit in unsere Begegnung nehmen. Nach einer anfänglichen Schwächephase im ersten Satz dominierte der TSV Thiede klar die erste Begegnung und zog mit einem 3:1 ins Finale ein. Doch schon beim Einspielen war allen unserer Mädels anzumerken das heute etwas gehen könnte. Schlecht für mich, da ich mich nur für sechs Spielerinnen plus Libera entscheiden durfte. An diesem Tag hätten alle ihr Letztes gegeben, um das Aufstiegsspiel zu gewinnen. Sollte es im ersten Satz gut laufen, so war die Absprache mit der Mannschaft, dann wir es keine Wechsel vornehmen. Und es lief sehr gut. Mit unseren Aufschlägen konnten wir bereits zur Spieleröffnung mächtig Druck auf den Gegner ausüben, doch Thiede ist eine Mannschaft die keinen Ball verloren gibt. Erst zum Satzende spielten wir einen vier Punkte Vorsprung heraus, der zum Satzgewinn reichte. An einen klaren Sieg war zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu denken. Zu oft brach die Leistung im zweiten Durchgang ein und das Spiel glitt uns aus den Händen. Doch diesmal wurde die Mannschaft von einer höllischen Geräuschkulisse der Fans noch vorne gepeitscht. Der Gegner wurde mehr und mehr zu Fehlern gezwungen, Thiedes Aufschläge kamen nicht mehr so präzise, und unsere Annahme wurde immer stärker. Vivien und Sarah integrierten sich prima in unser Spielsystem. Es gab nur ganz wenig Abstimmungsbedarf unter den Spielerinnen. Mehr als 17 Punkt waren für Thiede in diesem Durchgang nicht drin. Der dritte Satz war eine Demonstration unserer Mädels, was momentan möglich ist. Thiede wurde einmal durch unsere Spielerinnen, und zum zweiten durch das nicht nachlassenden Anfeuerungsfeuerwerk unserer Fans niedergerungen. Mit 25:11 fiel unserer Sieg daher sehr deutlich aus. Es war ein super Spieltag mit einem noch besseren Abschluss für uns.

Relegation zur Bezirksklasse

Am Sonntag um 11.00 Uhr in der Luhberghalle startet der letzte Saisonhöhepunkt mit der Relegation zur Bezirksklasse. Beide VSG Teams wären Spielberechtigt, unsere 3. Damen in der Abstiegs- und die 4. Damen in der Aufstiegsrelegation. Da sich jetzt schon abzeichnet, dass durch einige Abgänge die 3. Damen in der kommenden Saison nicht mehr an den Start gehen wird, haben wir uns entschlossen eine gemeinsame Mannschaft für die Relegation zu bilden. Im ersten Spiel wird der VFL Wolfsburg II -zweiter der ROL-Nord-, gegen den zweiten der ROL-Süd, TSV Thiede antreten. Der Gewinner dieses Spieles wird unsere Gegner im zweiten Spiel werden. Dieses gibt uns Gelegenheit die Stärken und Schwächen des Gegners zu analysieren und hoffentlich auch auszunutzen. Der Gewinner des Spieles qualifiziert sich direkt für die Bezirksklasse in der Saison 2011/12. Unser Spiel wird gegen 12.30 Uhr beginnen, und wir hoffen aus die Unterstützung unsere zahlreichen Anhänger.

Gelungener Saisonabschluss

4. Damen – SG Schandelah /Cremlingen 3:0 (25:16; 25:23; 25:13)
4. Damen – MTV Vechelde 3:1 (25:17; 25;19; 20:25; 25:18)
Die 4. Damen hat am Samstag zum Saisonabschluss die Mannschaften aus Schandelah/Cremlingen und Vechelde in die Konsumhalle geladen. Die VSG Mädels waren bis auf Annika, die verletzt passen musste, vollzählig und hochmotiviert angetreten, denn bei beiden Gegnern leisteten wir uns auswärts völlig unnötige Niederlagen, die uns in der Tabelle von den Aufstiegsplätzen zurückwarfen.
Der erste Gegner hieß Schandelah/Cremlingen. Wie immer begannen wir etwas verhalten, doch da es immer so ist, gab es keinen Grund zur Besorgnis. Erst ab dem 10. Punkt wurde das Spiel lebhafter und Lara brachte uns mit einer präzisen Aufschlagserie mit 21:10 in Front. Obwohl Meli in diesem Satz etwas neben sich stand, wurde der Sieg locker nach Hause geschaukelt. Der zweite Satz gestaltete sich etwas zäher. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Es fehlte im Abschluss der Druck auf den Ball. So mussten wir es, wie so oft, mit dem Aufschlag erledigen. Meli kam nach einer Schaffenspause beim 23:23 ins Spiel und knallte die letzten beiden Aufschläge zum Sieg übers Netz. Der dritte Satz glich dem ersten Satz. Leichte Führung bei 11:8, dann Lara zum Aufschlag und Führung zum 16:8. Es folgte noch eine kleine Aufschagserie von Meli und Svenja und die Punkte waren im Sack.

Tabellenführer in eigener Halle besiegt!

Na also, es geht doch! Letzte Woche versetzte uns der SVB Salzgitter noch eine schmerzlichen 0:3 Niederlage in der Konsumhalle, jetzt haben wir gezeigt dass wir es auch drauf haben. Mit dem kompletten Kader von 11 Spielerinnen und der Unterstützung der mitgereisten Elternschaft haben wir den Tabellenführer 3:2 niedergerungen. Im ersten Spiel dominierte der Gastgeber noch klar 3:0 gegen die Vertretung aus Ilsede. Das gute Stellungsspiel und die starke Feldverteidigung der SVB Damen konnten wir auch an diesem Tag wieder beobachten. Da wir genau wussten was uns erwartet, hatten wir in der vergangenen Woche unsere Hausaufgaben gemacht. Im Training setzten wir den Schwerpunkt auf die Gegnerbeobachtung und das Blockspiel. Im ersten Satz konnten wir gezielt die Löcher in der gegnerischen Verteidigung nutzen und ein entspanntes 25:17 herausspielen. Doch im zweiten und dritten Durchgang wurden wir in den entscheidenden Situationen unsicher, da einige Bälle knapp im Aus oder Netz landeten. Hinzu kann, dass Salzgitter wie eine Gummiwand verteidigte. Erst im vierten Satz kehrte das Glück auf unsere Seite zurück und wir konnten einen 20:22 Rückstand in den Satzgewinn zum 25:23 wenden. In der Satzpause war in den Gesichtern unseren Mädels Lockerheit und Entschlossenheit zugleich zu erkennen. Aus den Gestiken konnte man entnehmen: DA GEHT WAS. Zusätzliche Motivation war nicht mehr erforderlich. Wir wechselten die Seiten mit einem Minivorsprung von 8:6. Doch in den entscheidenden Situationen wurde der Aufschlag verschlagen oder der Ball blieb an der Netzkante hängen. Es stand 13:13 bei genommener Auszeit von Salzgitter und Svenja am Aufschlag. Svenjas Aufschlagquote liegt in letzter Zeit bei 50:50. Die ersten 50 stehen für supergefährlich und große Probleme für den Gegner. Die zweiten 50 für, na ihr wisst schon. Doch sie behielt die Nerven. Erster Aufschlag fast ein Ass. Zweiter Ball wurde durch Blockspiel versenkt. Ergebnis: Großer Jubel.

4. Damen bricht gegen Vechelde total ein

Das war’s dann wohl! Im Spiel gegen Vechelde zeigte die 4. Damen ihr schlechtestes Spiel der Saison und verspielte damit endgültig den Kontakt zur Tabellenspitze. Aus völlig unerklärlichen Gründen stand eine Mannschaft, oder besser gesagt 6 Spielerinnen, auf dem Feld, die in keinster Weise harmonierte. Obwohl Vechelde an diesem tag durchaus besiegbar war, schafften wir es nicht durch gezielte Bälle den Gegner unter Druck zu setzten. Für unsere Startschwierigkeiten im 1. Satz sind wir ja bekannt, so dass der Satzverlust mit 22:25 noch nicht so schmerzte. Doch bereits im 2. Durchgang wurde es bedenklich, da die Annahme ungenauer wurde, das Zuspiel die wenigen guten Annahmen nicht verwerten konnte, der Mittelangriff gar nicht vorhanden war und über Außen nicht der nötige Druck erzeigt werden konnte. So sieht das Ergebnis von 19:25 noch ganz freundlich aus. Was sich aber im 3. Satz abspielte sagen zwei Zahlen ganz deutlich: 7:25. Es funktionierte nichts mehr.

Derber Ausrutscher beim Tabellenvorletzten

Wir hatten schon eine Hand an der Meisterschale und wollten mit einem Sieg über den MTV Astfeld alles klar machen. Nach der blamablen Vorstellung, die Astfeld im ersten Spiel gegen VG Ilsede ablieferte, konnte theoretisch nichts mehr schief gehen. Auch nach unsere 2:0 Satzführung war noch alles im grünen Bereich. Im nach hinein hätte ich es nicht tun sollen, doch da wir mit zehn Spielerinnen anreisten, und jeder am letzen Spieltag zu seinem Spielrecht kommen sollte, stellt ich die Mannschaft um. Es war nicht so dass nichts mehr lief, jedoch verließ uns in den entscheidenden Situationen auch noch das Glück. Zudem begannen auch noch die Nerven zu flattern, mit dem Ergebnis von 19:25 und dem ersten Satzgewinn des Tages für den Gegner. Astfeld bekam durch den Erfolg mächtig Aufwind und wir kamen auch im vierten Durchgang mit der Stammbesetzung nicht richtig ins Spiel. Eine zwischenzeitliche vier Punkte Führung wurde wieder verspielt, der Aufschlag zum Matchgewinn beim 24: 23 wurde verschlagen, Satzverlust mit 24: 26. Mit steigendem Alkoholgenuss der lautstarken Gastzuschauer auf der Tribüne wurden deren Äußerungen leider immer grenzwertiger, was unseren jungen Spielerinnen sichtlich den Mut raubte. So liefen wir im Tiebreak schnell einem 1:6 Rückstand hinterher. Doch wir kamen noch mal in Schlagdistanz. Doch wiederum waren es die Nerven die uns beim Stand von 13:14 für Astfeld versagten, und unseren Aufschlag ins Aus gehen ließen. Die Enttäuschung bei den Spielerinnen und dem mitgereisten Fanblock war riesengroß, da wir an unserem letzen Spieltag aus eigener Kraft alles klar machen wollten. So bleibt eine Woche der Ungewissheit ob unsere direkter Verfolger aus eigenem Haus am kommenden Sonntag beide Matchball Spiele nutzen kann.

Damen 4 auf Meisterschaftskurs

4. Damen - 5. Damen 3: 2 (23:25; 25:21; 25:16; 15:25; 15:6)
4. Damen Team Geestland 3:1 (25:21; 25:20; 21:25; 25:16)

Die Nerven lagen blank. Das vereinsintene Spiel um die Tabellenspitze hatte den Charakter eines Derbys und war eines Endspieles würdig. Die vorhandene Nervosität war allen Spielerinnen dadurch anzumerken, dass die sonst stärksten Aufschlagspieler ihre ersten Versuche gnadenlos ins Netz oder ins Aus hämmerten. Bis zum 18:20 lebte das Spiel von den Fehlern des Gegners. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Eine Überlegenheit eines Teams war nicht auszumachen. Erst bei der von Sted/Wipsh 4 genommenen Auszeit bei 18:22 schien der Satz in eine Richtung zu kippen. Doch es sollte mit 23:25 noch einmal knapp für die 5. Damen werden. Der zweite Satz war geprägt von einer 10 Punkte Aufschlagserie von Noelle, die eine 14:4 Führung herausspielte. Die schon im Vorfeld angekündigte Aufschlag/Annahmeschlacht war im vollen Gange. Doch das Unvermögen einfache Bälle auf die Erde des Gegners zu bringen und eine eindrucksvolle Serie von Vivien ließen den Satz beim 20:20 wieder offen sein. Doch diesmal hatten die 4. Damen mit 25: 21 die Nase zum Satzausgleich vorn. Die im dritten Durchgang von Lucie mit sieben Aufschlagpunkten erspielte Führung zum 13: 10 reichte diesmal aus um die Nerven etwas zu beruhigen, und den Satz mit 25:16 zu gewinnen. Im neuen Satz stand beim Stand von 9: 8 noch alles auf Grün für die 4. Damen. Doch die Abstimmung im Team brach plötzlich völlig zusammen. Alles Reden und Toben an der Seitenlinie nutze nicht. Wir ergaben uns mit 15: 25 dem Gegner. Für den Endscheidungssatz mochte keiner der zahlreich erschienenen Zuschauer eine Prognose abgeben. Begünstigt durch die verschlagene erste Angabe von Vivien, legten die 4. Damen einen Traumstart durch eine Serie von Meli hin. Bei 8: 1 wurden die Seiten gewechselt. Lucie vollendete den Satzgewinn mit vier weiteren Aufschlägen zum 15: 6. Beide Teams schenkten sich nichts daher kann nicht von einem überlegenen Sieg gesprochen werden. Vivien, stärkste Spielerin der 5. Damen, war in Ihren Aufschlägen nur durch Eigenfehler zu bremsen. Die eine oder andere Serie zu rechten Zeitpunkt, und das Spiel wäre anders ausgegangen.

Internes Derby um die Tabellenspitze

Am Samstag geht es für zwei VSG-Teams um den Platz an der Tabellenspitze. Wir die Damen IV, Spitzenreiter der Regionsoberliga, treffen im ersten Spiel auf unseren engsten Verfolgen aus dem eigenen Stall, die Mädels von der VSG V. Beide Teams sind hochmotiviert und wollen gewinnen. Eine Stallregie gibt es nicht, denn beim Blick auf die Tabelle ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass eine von beiden Mannschaften am Ende oben stehen wird.
Das Hinspiel ging mit 3:1 an die Damen V. Daher ist aus unserer Sicht eine kleine Revanche fällig. Entscheidend für den Spielverlauf wird bei beiden Teams der Aufschlag und die Annahme sein, da sich in jeder Mannschaft sehr starke Aufschlagspieler befinden. Diese Konstellation verspricht ein spannendes Spiel und wird für beide Teams, und für die hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauer, am Samstagnachmittag der Saisonhöhepunkt werden. Für Kaffee und Kuchen ist auf jeden Fall gesorgt. Unsere zweite Begegnung gegen Geestland darf allerdings auch nicht unterschätzt werden. Geestland agiert in der Tabellenmitte und ist immer für eine Überraschung gut.